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Ohne Zucht keine Lewitzer! 

Zucht bedeutet nicht Vermehrung, sondern kontrollierte Verbesserung aller Eigenschaften, nicht nur Exterieur und Leistungsfähigkeit.

Der Lewitzer  wird gezüchtet als Freizeitpony. Das bedeutet Zuverlässigkeit, Gesundheit, Gelassenheit, Leistungsbereitschaft, angenehme Reiteigenschaften.... aber auch Schönheit, die den Betrachter erfreut.

Dieses schließt aber hervorragende Leistungen im Sport nicht aus. Die Behauptung Lewitzer seien nichts für den Sport ist schlicht weg falsch. Beispiele werden zusammengetragen auf der Seite "Lewitzer im Sport".

da bin ich,
und nun ?

Ein echter Lewitzer ist ein Qualitätsprodukt !

Basis der Lewitzerzucht ist die geltende Zuchtbuchordnung, die hier als Anhang zu finden ist. Daran halten sich die verantwortungsbewussten Züchter. Die ZBO gibt ausreichend Freiraum, um das jeweils individuelle Zuchtziel zu verfolgen. Da unsere Rasse aus einer Vielzahl von Blutlinien hervorgegangen ist, ist Erscheinungsbild und Größe recht variabel. Nach dem Schliessen des Zuchtbuches ist in Zukunft mit eine Angleichung der Rassenerkmale zu rechnen.

Das macht die Zucht der Lewitzer schon spannend genug. Hinzu kommen dann noch die tollen Farben. Jeder Züchter plant und träumt, sucht nach der obtimalen Anpaarung  ....und dann kommt wieder eine Überraschung! Wird das Fohlen bunt oder einfarbig? Der Versuch genetisch für das Scheckgen reinerbige Tiere zu erkennen war bei vielen Lewitzern mit alten Mecklenburgischen Blutlinen erfolglos. Nun zeichnet sich aber ein baldige Lösung ab. Die Zucht bleibt aber immer noch spannend genug.

Jede Lewitzer Zuchtstute ist einem Zuchtverband vorzustellen und einzutragen. Vor der Bedeckung hat eine Gesundheitskontrolle (Tupferprobe) zu erfolgen, dann geht es erst auf die manchmal lange Reise zum Deckhengst. Dieser ist nicht nur gekört sondern hat auch meist schon seine Hengstleistungsprüfung absolviert. Wenn man Glück hat, ist der erste mehrtägige Besuch erfolgreich verlaufen. Nicht selten ist die Bedeckung noch zu wiederholen. Danach heißt es elf Monate warten, immer die Gesundheit der Stute im Auge. Alle Züchter kennen die durchwachten Nächte, vielleicht sogar im Stall verbracht, in denen man auf eine glückliche Geburt wartet.

Ist ein Fohlen gesund geboren, sind Tierarzt mit Impfung und Wurmkur angesagt. Es beginnt die Arbeit: Gesundheit, Zutraulichkeit und Gelassenheit erfordern ständigen Kontakt zu dem Nachwuchs; regelmäßige Besuche des Schmieds gehören dazu wie die Gewöhnung an Halfter und Hänger.

Und das alles hat seinen Preis! Bedenkt es und rechnet mal nach, wenn Ihr wieder über den Kaufpreis stöhnen wollt.


Heimke Thiel
info@lewitzerfreunde